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Bis spätestens Ende Juni sind die Nährstoffreserven der meisten Blumenerden aufgebraucht. Haben Sie nicht mit Depotdünger vorgesorgt, sollten Sie deshalb ab Mitte Juni anfangen nachzudüngen. Vor allem Geranien und Petunien haben einen hohen Nährstoffbedarf. Nutzen Sie am besten einen flüssigen Balkonblumendünger und düngen je nach Packungsanleitung ein bis zwei Mal pro Woche.
Gepflegte Hecken setzen Akzente. Damit sie dicht wachsen, müssen sie regelmäßig beschnitten werden. Ein schonender Pflegeschnitt ist rund um den 24. Juni empfehlenswert. Hecken sind ein natürlicher Sichtschutz, dienen als Zaunersatz oder setzen - besonders in Form geschnitten - optische Highlights im Garten. Damit sie nicht verkahlen, sollten sie regelmäßig geschnitten werden. Der Hauptschnitt erfolgt bei den meisten Pflanzen im Winter, er sorgt dafür, dass sie im Frühling kräftig neu austreiben. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist ein radikaler Rückschnitt oder das Entfernen der Hecke nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt, damit Vögel nicht beim Brüten gestört werden. In der Zeit von 1. März bis 30. September ist jedoch ein "schonender Form- und Pflegeschnitt" erlaubt. Dennoch: Bevor man in dieser Zeit die Heckenschere ansetzt, sollte das Gehölz genau nach brütenden Vögeln und Nestern abgesucht werden.
Formschnitt und Pflegeschnitt rund um den 24. Juni
Ein schonender Pflegeschnitt vieler Heckenpflanzen ist im Sommer rund um den 24. Juni, dem Johannistag, empfehlenswert. Dies ist der Zeitpunkt, ab dem bei einigen Heckenpflanzen wie Buche und Ahorn der zweite Blattaustrieb beginnt. Wird die Hecke zu diesem Zeitpunkt geschnitten, wächst sie nicht mehr stark nach und behält die gewünschte Form. Dabei sollte etwa ein Drittel des Neuaustriebs stehen bleiben. Wann und wie oft eine Hecke geschnitten werden sollte, ist abhängig vom jeweiligen Gehölz. Hainbuchenhecken werden beispielsweise am besten Ende Juli/Anfang August geschnitten. Im Frühjahr blühende Pflanzen wie zum Beispiel Deutzien, Forsythien oder Gartenjasmin sollten nicht im Winter, sondern nach der Blüte geschnitten werden. Wird zu spät im Sommer geschnitten, ist die Wundheilung meist schlecht. Das ist insbesondere bei Buchsbäumen ein Problem, sie bekommen braune Blattränder. Und: Manche Pflanzen treiben bei spätem Schnitt selbst im August/September nochmals aus, die jungen Triebe sind dann aber stark frostgefährdet.
Trapezförmiger Aufbau der Hecke wichtig
Das Wichtigste beim Heckenschnitt ist die richtige Form. Eine Hecke sollte einen trapezförmigen Aufbau haben: Sie sollte nach oben hin schmal zulaufen, an der Basis also breiter als an der Krone sein. Dies wird auch als konischer oder pyramidaler Schnitt bezeichnet. Auf diese Weise gelangt ausreichend Licht an die unteren Pflanzenteile und das Gehölz verkahlt nicht von unten. Das ist besonders wichtig bei Hecken aus Nadelgehölzen (Koniferen), Thuja und Scheinzypresse beispielsweise treiben gar nicht oder erst nach Jahren wieder aus. Sie dürfen aus diesem Grund auch nicht bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden. Insbesondere immergrüne Heckenpflanzen sollten nicht an heißen, sonnigen Tagen geschnitten werden. Damit der Schnitt möglichst gerade ausfällt, kann zur Orientierung eine Schnur zwischen zwei Pfosten gespannt werden. Als Erstes werden die Seitenflächen (zum Beispiel mit einem längeren Scheren-Schwert) von unten nach oben geschnitten, erst dann folgt der Schnitt der Krone. Zwischendurch immer wieder den Gesamteindruck überprüfen und kleine Fehler ausgleichen. Der Heckenschnitt kann beispielsweise im Komposter entsorgt oder zum Mulchen verwendet werden. Fotos: Shutterstock
Mit den steigenden Temperaturen steigt auch der Wasserbedarf der Pflanzen im Garten. Doch Vorsicht: Gegossen werden sollte nur in der Nacht oder am frühen Morgen. Mit einigen Tricks überleben die Pflanzen problemlos die sommerliche Hitze. Es ist wie beim Tropfen auf dem heißen Stein: Kommt Wasser im Hochsommer auf die Erde, verdampft es im Nu. Die Pflanzen im Garten haben keine Chance es aufzunehmen. Noch schlimmer ist Gießwasser auf den Blättern: Der Tropfen wirkt wie eine Linse, die die Sonnenstrahlen verstärkt - das Blatt verbrennt regelrecht. Es ist an heißen Tagen sehr wichtig, wann sie zur Gießkanne oder zum Schlauch greifen und wieviel Wasser sie verteilen. Hier sind unsere Tipps: Nachts gießen: Die beste Zeit zum Gießen ist mitten in der Nacht, zwischen drei und vier Uhr morgens. Dann ist der Boden am kühlsten und das Gießwasser verdunstet nur minimal. Eine Bewässerungsanlage mit Zeitschaltuhr kann diese Aufgabe übernehmen. Wir empfehlen, lieber am frühen Morgen statt abends zu gießen. Denn abends ist der Boden noch zu heiß und das Wasser verdunstet sehr schnell. Topfpflanzen bekommen an heißen Tagen aber am besten täglich zweimal Wasser. Ausreichend gießen: Besonders schwierig ist die Wassermenge beim Rasen. Wann hat er genug? Stellen Sie ein leeres Marmeladenglas auf den Rasen, dann starten Sie den Sprinkler. Steht das Wasser in dem Glas rund 1,5 Zentimeter hoch, haben die Halme ausreichend Wasser abbekommen. Jeder Quadratmeter Rasen sollte 10 bis 15 Liter bekommen.
Nicht die Blätter duschen: Ideal ist weiches, kalkarmes Regenwasser, das direkt auf die Erde kommt. Wasser aus dem Rasensprenger schadet hingegen vielen Stauden und Gemüsepflanzen. Es prasselt von oben auf die Blätter, bevor es die Erde erreicht. Sonnenlicht auf den Wassertropfen kann die Blätter verbrennen. Es können sich leicht Pilze ansiedeln, wenn die Blätter mal länger nicht abtrocknen. Nachlegen nach Gewittern: Nach einem Gewitterregen legen sie am besten nach. Denn der Schauer befeuchtet oft nur die Erdoberfläche. Außerdem absorbieren die Pflanzen Wasser bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie sie nach Gewittern herrscht, besser.
Weitere Tipps zum Schutz des Gartens bei Sommerhitze
Rasen schützen: Rasenschnitt sollten sie liegen lassen. Dieser speichert Feuchtigkeit und schützt so das Grün vor dem Austrocknen. Topfpflanzen überstehen längere Trockenphasen an schattigen und windgeschützten Orten besser. Stehen mehrere Gefäße eng zusammen, bleibt die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung konstant hoch. Das ist für einige Pflanzen überlebenswichtig. Abwesenheit überbrücken: Schon ein Tag ohne Wasser bei Hitze kann Pflanzen eingehen lassen. Aber sie können sich mit Hilfe von Plastikflaschen auch selbst mit Wasser versorgen. Je nach Größe des Topfes kommen eine oder mehrere gefüllte Flaschen mit der Öffnung nach unten in das Substrat. Durch Löcher im Deckel sickert nach und nach Wasser in das Substrat. Kleine Pflanzen im Topf können alternativ Wasser über einen Faden aus einem Eimer ziehen. Dieser wird etwas erhöht zu den Töpfen gestellt, je ein Bindfaden verbindet den Wassereimer mit dem Pflanzgefäß. Nährstoffe auffrischen: Nur von Wasser allein lebt keine Pflanze. Da durch das häufige Gießen Nährstoffe aus der Erde gewaschen werden, müssen sie Topfpflanzen regelmäßig düngen. Gelbe Blätter können ein Hinweis auf Nährstoffmangel sein.
Es ist soweit - die kleinen Racker können sich nun nach Herzenslust auf dem Spielplatz des Gartencenters Jürgl austoben. Am 26. Februar 2018 hat der TÜV Rheinland die „Pfahlburg“ auf ihre Sicherheit überprüft und grünes Licht gegeben. Nun können Holztürme, Rutsche und Leiter von den Kleinen in Besitz genommen werden. Und wer es etwas ruhiger angehen möchte, spielt im Sand.
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